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| Steinbruch Nr. 47 (Dipl.-Geol. D. Kutschke, Oktober 2009) |
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Der Bruch Nr. 47 war bereits vor 1870 in Betrieb. Das genaue Jahr der Inbetriebnahme ist jedoch nicht bekannt. Der Grundbesitzer erhielt zwar 1847 mit der Vergabe der Steinbruchnummer die Concession der Amthauptmannschaft Pirna zur Betreibung des Steinbruches, jedoch wurden bereits ab diesem Jahr keine Steine mehr gebrochen. Es folgte eine mehrjährige Pause. Erst im Jahre 1895 (am 15. August) beantragte der Grundbesitzer Ernst Moritz Fröde beim Steinbruch-aufseher Michel erneut die Genehmigung zur Wiedereröffnung des Bruches. Mit der Genehmigung der Amthauptmannschaft Pirna wurde die alte Steinbruchnummer 47 weiter verwendet. Der Abbau durfte nur „vom Stock“ erfolgen, d. h. es waren ausdrücklich keine Wandfällungen genehmigt. Der relativ kleine Steinbruch diente stets nur dazu zeitweilig Steine für den örtlichen Bedarf zu brechen. Die Wiederinbetriebnahme von 1895 steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit größeren Baumaßnahmen des Grundbesitzers Fröde, möglicherweise mit dem Bau von neuen Wirtschaftsgebäuden auf seinem Gut. Das Jahr der entgültigen Stilllegung ist nicht bekannt, es dürfte jedoch noch vor 1900 gewesen sein. Nach der Stilllegung des Bruches wurde die nun nicht mehr benötigte Nummernsäule als Zaunsäule für die Einfriedung des Grundstückes umfunktioniert, worauf die eingemeißelten Haltevorrichtungen für die Zaunstangen hinweisen. Erst in den letzten Jahren ist dieselbe wieder aufgefunden und an ihrem ursprünglichen Standort im Vorland des Bruches wieder aufgestellt worden.
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